DJane Mahriah

Next Date: 14. August 2012 @ B72  "Girl from Mars plays 90s" mit DJane SimOne

Nachdem meine DJane-Karriere letztes Jahr aufgrund technischer Probleme einen einzigartigen Fehlstart erlitten hat und ich dementsprechend depremiert das Handtuch geworfen habe, war es diesen Dienstag plötzlich doch soweit.

Da DJane SimOne krankheitsbedingt absagen musste und ich ihr regelmäßig beim Auflegen über die Schulter geschaut habe, war für sie klar dass ich einspringen kann. Ein paar Stunden später stand ich dann also nervös im B72 und durfte beim Club Nolabel auflegen.

"Der Club Nolabel findet jeden letzten Dienstag im Monat von September bis Mai im B72 statt. Es treten jeweils drei Bands auf. Bei diesen Bands handelt es sich um junge, ungesignte österreichische Bands, die besonders viel Potenzial und Motivation aufweisen." (Quelle)

An diesem Abend spielten XBloome, Sound Zoo und The Fictionplay und vor allem von XBloome war ich begeistert.

 

Kurz vor Mitternacht tauschte ich dann mit dem Tontechniker den Platz (ich hatte mit meinem Mitbewohner ja einen eigenen mit) und ich darf stolz sagen, ich habe die Leute zum Tanzen gebracht!

Was ich aufgelegt habe? So Inidezeug halt. Playlist gibt es bei Spotify oder wenn ihr ganz lieb fragt.

(download)
Update: Nach zwei erfolgreichen Nächten beim Club Nolabel und dem "Sommernachtstraum" gibt es erstmal eine kleine Sommerpause.

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Ich nehm dein Mixtape, Babe...

Heute geht es um eine „selbsterstellte Zusammenstellung von Liedern (meist urheberrechtlich geschützte Pop- und/oder Rockmusik, die anderen Quellen entnommen wurde), welche in einer bestimmten Reihenfolge auf einer Compact Cassette (Audiokassette) aufgenommen wurden.„[1]

Das klingt jetzt vielleicht nicht sehr aufregend aber in Zeiten von Musikdownloads und iPods mit riesigen Festplatten wird die Musik viel zu oft zum Konsumgut. Wo bleibt da die Liebe zu den einzigartigen Kompositionen die unser Leben begleiten und prägen?

Nur weil die Walkman-Produktion eingestellt wurde und man mit wenigen Klicks Musik für Wochen auf sein mobiles Gerät spielen kann, für mich bleiben diese Tonträger einfach immer wertvoll.

Ich erinnere mich da gerne an meine Kindheit, stundenlang saß man vor dem Radio und hat auf seine Lieblingssongs gewartet oder die Schalplatten vom Papa und später die ersten eigenen CDs in seiner Lieblingsreihenfolge auf eine Vielzahl von Kassetten überspielt, die Playlist geschrieben und mit viel Mühe ein eigenes Cover gemalt. Danach wurde das eigene „Werk“ dann in den Walkman gepackt und anderen vorgespielt, auf langen Autofahrten mit der Familie gab es regelmäßig Streit über Auswahl aus der stattlichen Sammlung.

Warum aber jetzt dieser nostalgische Ausflug in meine Vergangenheit? Ganz einfach, ich bin seit gestern stolze Besitzerin vom „MAHRIAHTAPE01“, dass neben 13 wunderschönen und einzigartigen Songs (die ich gar nicht oft genug hören kann), auch einen QR-Code für den digitalen Download besitzt (man geht ja doch irgendwie mit der Zeit) und mein Logo (Eule im Stern) am Cover trägt.

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Auf diesem Weg, tausend Dank für dieses Geschenk! ♥

Sommermusik

Die sogenannten warmen Sommermonate verbindet man üblicherweise mit besonderen Erlebnissen (Urlaub, Festivals, Konzerten, Partys im Freien usw.), denn seien wir ehrlich: wer erinnert sich schon gern an heiße Arbeitstage im stickigen Büro, das Lernen in überfüllten Universitätsbibliotheken oder den beinahen Kreislaufzusammenbrüchen in nicht klimatisierten Straßenbahnen?

Den Studierenden unter uns dient diese Zeit ja bekanntlich dem Selbststudium (weil ja keine Anwesenheitspflicht in der vorlesungsfreien Zeit besteht) und genau diese Weiterbildung verbinde ich gerne mit den oben beschriebenen Erlebnissen und entdecke neue musikalische Meisterwerke, die mich dem Sommer über begleiten dürfen.

Hier nur ein paar Beispiele:

 

 

Und welche Songs gehen euch gerade nicht aus den Ohren?