Trisomie so ich dir

Kaum zu glauben aber Dirk Bernemann hat schon wieder was veröffentlicht und ist damit wie gewohnt fleißig auf Lesetour. Am 11.11. gibt er uns Wiener_innen wieder die Ehre und zwar in der Thalia Buchhandlung auf der Landstraße Hauptstraße.

Er selbst zum neuen Werk: "Es ist ein Roman geworden, der viel vereint. Eine gemischte Wundertüte aus der Härte prügelnder Hooligans und der Weichheit von zerlaufendem Mozzarellakäse. Und es ist immer noch lieber Pubkultur als Popkultur. Das Buch, in das ich bislang die meiste Arbeit gesteckt habe. Beim Schreiben hat sich jeder meiner Finger um mindestens 2 cm verkürzt. Aber es hat sich gelohnt"

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Fan bin ich schon seit seinem großartigem Buch "Ich habe die Unschuld kotzen sehen" und ohne Zweifel wird auch die 5. Lesung an der ich teilnehme unvergesslich. Würde mich freuen ein paar bekannte Gesichter dort zu sehen und wenn nicht gehört Dirk mir halt ganz allein.

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unwirklich

Dieses Jahr musste wie immer alles besser werden, ab Mai sollten Wohnung und Leben renoviert werden, doch dann kam alles anders.

Plötzlich war ich für ein weiteres Leben verantwortlich, wuchs über mich hinaus und war so stolz wie nie zuvor. Zur gleichen Zeit trat die Liebe in mein Leben, die Liebe die mich emotional zu Grunde richtete.

Ich wurde immer wieder bestärkt, Hoffnungen wurden gestreut und ich begann wieder nach sechs Monaten wieder Gefühle zuzulassen.

Es war eine mehr als schwere Zeit, inklusive einer ständigen Achterbahnfahrt aus Angst, emotionalem Missbrauch und Lügen.

Nun bin ich so allein wie nie zuvor, viele Menschen habe ich im letzten Jahr verloren und zu hören bekomme ich "es wird sich nichts ändern"!

Langsam drängt das Bewusstsein so weit vor, um zu realisieren was geschehen ist und es fühlt sich wie ein böser Traum an.

Was ich daraus gelernt habe? Liebe tut weh, immer wieder.

Seelenpartner verloren

Vor einigen Monaten trat ein einzigartiger Mensch in mein Leben, zu Beginn als Retter, bald jedoch als mein Seelenpartner. Und so geschah es wie es musste, die Gefühle stiegen ins Unermessliche, Pläne wurden geschmiedet und gemeinsam versucht dem Alltag zu entfliehen.

Ich gebe zu das Kennenlernen war mehr als ungewöhnlich und die Situation verworren wie ein Labyrinth, doch es fühlte sich schlicht perfekt an. Einige liebe Menschen verletzte ich sehr damit, sie machten mir Vorwürfe und bezweifelten meine Absichten und wieder andere meinten ich würde es eh wieder ruinieren.

Die Unsicherheiten waren schnell verflogen, ich war davon überzeugt diesmal alles richtig zu machen weil WIR es waren, weil plötzlich alles so leicht war. Das schlechte Gewissen (was unbegründet war) verfolgt mich bis heute und wurde zu Alpträumen und Panikattacken. Aber auch das war für mich kein Grund auf mein Herz zu ignorieren. Ich wollte für ihn alles überwinden.

Aber es wäre ja nicht ich, wenn es am Ende nicht ganz anders verlaufen wäre...

Jeder hat seine Vorgeschichte und bringt mehrere Kisten an emotionalen Belasst mit, dazu kommen dann noch die normalen und extremeren Unvorhersehbarkeiten und manchmal reicht dann auch die größte Liebe nicht. Bei uns war es eine Mischung aus allen, jeder hatte den Kopf voller Probleme und immer weniger Platz für uns. Wir taten uns nicht mehr gut, sagt er. Und so schnell ist es vorbei.

Ich kann es noch nicht realisieren und das wird sicher noch eine Zeit so bleiben, aber eins sollte ich niemals vergessen, wie schön die viel zu kurze Zeit mit ihm war.

Wie es weitergeht? Daran mag ich gar nicht denken, "lass uns Freunde bleiben" funktioniert nicht, denn wir sind mehr als nur Freunde. Deswegen heißt es jetzt stark sein und hoffen, hoffen dass wir beide wieder glücklich werden.

Ma<3Ke

P.S.: das geschriebene ist unreflektiert und gleich nach der Trennung entstanden

Ich nehm dein Mixtape, Babe...

Heute geht es um eine „selbsterstellte Zusammenstellung von Liedern (meist urheberrechtlich geschützte Pop- und/oder Rockmusik, die anderen Quellen entnommen wurde), welche in einer bestimmten Reihenfolge auf einer Compact Cassette (Audiokassette) aufgenommen wurden.„[1]

Das klingt jetzt vielleicht nicht sehr aufregend aber in Zeiten von Musikdownloads und iPods mit riesigen Festplatten wird die Musik viel zu oft zum Konsumgut. Wo bleibt da die Liebe zu den einzigartigen Kompositionen die unser Leben begleiten und prägen?

Nur weil die Walkman-Produktion eingestellt wurde und man mit wenigen Klicks Musik für Wochen auf sein mobiles Gerät spielen kann, für mich bleiben diese Tonträger einfach immer wertvoll.

Ich erinnere mich da gerne an meine Kindheit, stundenlang saß man vor dem Radio und hat auf seine Lieblingssongs gewartet oder die Schalplatten vom Papa und später die ersten eigenen CDs in seiner Lieblingsreihenfolge auf eine Vielzahl von Kassetten überspielt, die Playlist geschrieben und mit viel Mühe ein eigenes Cover gemalt. Danach wurde das eigene „Werk“ dann in den Walkman gepackt und anderen vorgespielt, auf langen Autofahrten mit der Familie gab es regelmäßig Streit über Auswahl aus der stattlichen Sammlung.

Warum aber jetzt dieser nostalgische Ausflug in meine Vergangenheit? Ganz einfach, ich bin seit gestern stolze Besitzerin vom „MAHRIAHTAPE01“, dass neben 13 wunderschönen und einzigartigen Songs (die ich gar nicht oft genug hören kann), auch einen QR-Code für den digitalen Download besitzt (man geht ja doch irgendwie mit der Zeit) und mein Logo (Eule im Stern) am Cover trägt.

Foto1

Auf diesem Weg, tausend Dank für dieses Geschenk! ♥

Sommermusik

Die sogenannten warmen Sommermonate verbindet man üblicherweise mit besonderen Erlebnissen (Urlaub, Festivals, Konzerten, Partys im Freien usw.), denn seien wir ehrlich: wer erinnert sich schon gern an heiße Arbeitstage im stickigen Büro, das Lernen in überfüllten Universitätsbibliotheken oder den beinahen Kreislaufzusammenbrüchen in nicht klimatisierten Straßenbahnen?

Den Studierenden unter uns dient diese Zeit ja bekanntlich dem Selbststudium (weil ja keine Anwesenheitspflicht in der vorlesungsfreien Zeit besteht) und genau diese Weiterbildung verbinde ich gerne mit den oben beschriebenen Erlebnissen und entdecke neue musikalische Meisterwerke, die mich dem Sommer über begleiten dürfen.

Hier nur ein paar Beispiele:

 

 

Und welche Songs gehen euch gerade nicht aus den Ohren?

Bastelstunde

In meiner selbstverordneten Ergotherapie lege ich verschiedenfarbige, zylinderförmige Perlen aus Kunststoff auf Platten die unter der Hitzeeinwirkung eines handelsüblichen Bügeleisens miteinader verschmelzen.

Bei der Motivauswahl sind so gut wie keine Grenzen gesetzt und bis jetzt habe ich noch viele Ideen die ich umsetzen möchte.

Hier meine ersten Beispiele:

(download)

 

 

 

Die Haustierflüsterin

Ich weiß gar nicht wie es dazu kam, aber aus irgendeinem Grund vertrauen mir Freund_innen in letzter Zeit ihre Wohnungen inklusive Haustieren an wenn sie verreisen. Dabei lerne ich nicht nur die Tiere sondern auch mich besser kennen und bin immer wieder erstaunt wieviel Wärme dankbare Augen (besonders die der beiden Kater) erzeugen können.

Diese Freundschaftsdienste nutze ich als eine kurze Auszeit vom Baustellen-Chaos und verbringe immer wieder schöne Stunden mit ihren Lieblingen.

Ein paar Bilder von meinen tierischen Freund_innen gibt es natürlich auch.

(download)

Und nein ich passe jetzt nicht auch auf all eure kleinen und großen Mitbewohner_innen auf.